Tesla erhöht den Preis des Cybertrucks um 5.000 US-Dollar, damit ihn jetzt mehr Leute kaufen, oder?





Von Benzin über Lebensmittel bis hin zu Playstations wird alles teurer, und dazu gehören offenbar auch politisch umstrittene Elektro-Pickups. Ab Dienstag werden zwei Varianten des Tesla Cybertruck im Preis um 5.000 US-Dollar erhöht. Konkret kostet der Basis-Cybertruck mit zwei Motoren und Allradantrieb einen Einstiegspreis von 69.990 $ auf 74.990 $, während das Premium-Modell mit schönerem Innenraum, Bett und Luftfederung von 79.990 $ auf 84.990 $ kostet.

Ich bin kein Ökonom, aber wenn etwas teurer wird, können es sich normalerweise weniger Leute leisten, es zu kaufen. Das ist besonders für den Cybertruck großartig, da die Verkäufe so heiß waren – Moment, nein, das ist nicht richtig. Laut dem EV Sales Report von Cox Automotive verkaufte Tesla im ersten Quartal 2026 3.519 Cybertrucks, 45,1 % weniger als im Vorjahr. Dies geschah, nachdem die Cybertruck-Verkäufe von 24 bis 25 bereits stark zurückgegangen waren und ein aktueller Bericht behauptet, dass etwa jeder fünfte registrierte Cybertruck tatsächlich gerade von Elon Musks anderem Unternehmen, SpaceX, aufgekauft wird. Und wenn man sich die Daten anschaut, erweist sich Teslas rostfreier Pickup als größerer Verkaufsflop als der Edsel.

Geld ist nicht real, nichts ist wichtig

Unter normalen wirtschaftlichen Grundsätzen und Regeln würde man meinen, dass die Preise für Cybertrucks sinken und nicht steigen würden. Aber vielleicht weiß Tesla etwas, was wir nicht wissen. Vielleicht hat die Behandlung von Wohnraum als Investition und eine allgemeine Kultur des Mietstrebens jeglichen Anschein von Erschwinglichkeit neben allem anderen nachgelagerten Gebäuden zerstört. Vielleicht waren normale Wirtschaftsprinzipien eigentlich schon immer erfundener Unsinn. Oder vielleicht hält sich Tesla einfach nicht an die normalen Wirtschaftsregeln. Aus rechtlichen Gründen handelt es sich bei Letzterem um einen Scherz und nicht um eine Behauptung.

Die Preise für Cybertrucks sind allgegenwärtig. Im Februar war der umstrittene Pickup in Allradausführung für nur 62.235 US-Dollar zu haben, aber das hielt nur 10 Tage. Dann brachte Tesla im April ein abgespecktes Modell mit Heckantrieb für 72 Riesen inklusive Ziel heraus, was sich wie ein ziemlich schlechtes Geschäft anfühlte, wenn man bedenkt, dass das viel besser ausgestattete Modell mit Allradantrieb nur 10 Riesen mehr kostete. An dieser Stelle könnte man Tesla genauso gut zu den Technologieunternehmen zählen, die „dynamische Preisgestaltung“ anwenden – es ist im wahrsten Sinne des Wortes wie das Wetter dort, wo Sie sich gerade befinden: Wenn es Ihnen nicht gefällt, warten Sie fünf Minuten.