Tut mir leid, New York und Chicago, Connecticut haben jetzt ein Pizza-Nummernschild





Obwohl ich in New York geboren und aufgewachsen bin, bin ich dem Thema Pizza relativ aufgeschlossen gegenüber. Wenn ich unterwegs bin, esse ich in jeder Pizzeria, solange ich von der Theke aus den Ofen sehen und die Pizza in Stücken kaufen kann. Allerdings ist die Vorstellung, dass irgendein Ort außerhalb des Big Apple sich selbst zur „Pizza-Hauptstadt der Vereinigten Staaten“ erklären könnte, reines Sakrileg. Connecticut verdoppelte seine lächerliche Behauptung am vergangenen Wochenende, indem es die Einführung eines speziellen „Pizza State“-Kennzeichens genehmigte. Das ist der schlimmste Affront gegen das Handwerk, seit die Chicagoer angefangen haben, ihren Krustenauflauf als Pizza zu bezeichnen.

Werfen wir einen Blick auf dieses Nummernschild. Auf den ersten Blick kennen wir alle die Regeln. Das „The Pizza State“-Schild weist einen ähnlichen Blau-Weiß-Farbverlauf auf wie das Standard-Nummernschild von Connecticut. Der oben erwähnte selbsternannte Spitzname ersetzt den offiziellen Spitznamen des Staates, „The Constitution State“, unter dem Kennzeichen. Rechts neben der Zahl ist ein Bild eines Pizzastücks zu sehen, das direkt aus der ClipArt-Bibliothek von Microsoft entnommen wurde. Es ist ein flaches Bild, das nichts mit dem zu tun hat, was in New Haven serviert wird. Fahrer aus Connecticut können einen „Pizza State“-Teller für 65 US-Dollar erwerben.

Das ist ein Pizzakrieg für immer

Der einzig unbestritten gute Aspekt des „Pizza State“-Nummernschilds ist, dass seine Einführung dazu beitragen wird, die hungrigen Menschen in Connecticut zu stillen. Laut CT Insider wurden in dem am vergangenen Wochenende von der Generalversammlung von Connecticut genehmigten Haushaltsentwurf in Höhe von 28,6 Milliarden US-Dollar, der den Teller genehmigte, auch direkt Mittel für Connecticut Foodshare bereitgestellt. Die standortweite Lebensmittelbank erhält außerdem 50 US-Dollar von jeder Kennzeichengebühr in Höhe von 65 US-Dollar, da sie weiterhin Millionen kostenloser Mahlzeiten für Menschen bereitstellt, die unter Ernährungsunsicherheit leiden.

Zurück zur Pizza-Debatte im Kern der Sache. Gouverneur Ned Lamont erklärte Connecticut im Jahr 2024 im Rahmen einer Marketingkampagne zur Förderung des Staates zur Pizza-Hauptstadt des Landes. Diese Erklärung könnte in einem anderen Jahrhundert Anlass zu einem Krieg geben, aber einzelne Staaten führen offenbar keine Kriege mehr gegeneinander. Connecticut sollte besser wieder zu einem von UConn Huskys besessenen Vorort werden, bevor New York Greenwich zum nächsten Toledo macht.