Die Marke Smart ist vor allem für ihr winziges Stadtauto Fortwo bekannt, das so klein war, dass die Leute es aus Spaß auf den Hintern kippten, und obwohl Smart 2019 den US-Markt verließ, ist es immer noch ein florierendes Autounternehmen mit mehreren verschiedenen Modellen in vielen Ländern außerhalb der Vereinigten Staaten. Der letzte Fortwo lief im Jahr 2024 vom Band, und seitdem hat die Marke nur noch größere Viertürer produziert, doch letztes Jahr versprach sie, dass ein Nachfolger für den Fortwo auf dem Weg sei. Jetzt hat Smart ein neues Konzept auf den Markt gebracht, das einen Ausblick auf das elektrische Stadtauto der nächsten Generation mit dem Namen #2 gibt.
Obwohl es sich auf den ersten Blick nicht wesentlich vom alten Modell unterscheidet, basiert es auf der neuen, selbst entwickelten, proprietären Electric Compact Architecture (ECA) von Smart, die laut Smart eine Reichweite von fast 186 Meilen im europäischen WLTP-Zyklus erreichen und in weniger als 20 Minuten von 10 % auf 80 % aufgeladen werden soll. Das wird eine gewaltige Verbesserung gegenüber dem alten Fortwo EQ sein, der eine WLTP-Reichweite von nur 75 Meilen hatte. Und keine Sorge, es ist immer noch recht klein und wächst insgesamt nur um 3,9 Zoll auf 109,9 Zoll.
Es gibt eine Handtasche
Was Konzeptautos angeht, ist das Design der Nummer 2 nicht besonders revolutionär, aber der Teufel steckt im Detail. Wenn man sich dem Konzept nähert, fallen einem einige nette Details auf, wie der gemusterte vordere „Gitter“-Bereich mit Riemen und goldschnallenartigen Designdetails, die mich an eine Louis Vuitton-Handtasche erinnern.
Kai Sieber, Head of Design bei Smart, sagte: „Das Concept #2 übersetzt unsere kühne Persönlichkeit in eine neue Ära, in der ‚Funktion zur Mode wird‘.“ Dabei geht es nicht nur um clevere Praktikabilität, sondern dient auch als echte Erweiterung der persönlichen Identität.“ Das Serienmodell der Nummer 2 wird später in diesem Jahr auf dem Pariser Autosalon vorgestellt und Sie können davon ausgehen, dass es diesem Konzept sehr ähnlich sieht. Smart sagt, dass es nach Europa, China und andere ausgewählte Märkte kommen wird, aber angesichts der aktuellen Lage unseres Landes wird es mit ziemlicher Sicherheit nicht an die US-Küste gelangen.
Mittlerweile im gemeinsamen Besitz von Mercedes-Benz und dem chinesischen Automobilgiganten Geely, kopiert Smart im Grunde die Hausaufgaben von Mini als Marke, die zunächst nur kleine Stadtautos verkaufte, inzwischen aber mit dem Verkauf trendiger Premium-Crossover begonnen hat. Die aktuelle Produktpalette von Smart besteht aus dem elektrischen Kleinwagen-Crossover Nr. 1, dem elektrischen Fastback-Crossover Nr. 3 und dem Crossover Nr. 5, der die Größe eines Tesla Model Y hat und entweder mit Elektro- oder Plug-in-Antrieb angeboten wird. Das Unternehmen besteht darauf, dass ihre Namen wie „Hashtag drei“ und nicht wie „Nummer drei“ ausgesprochen werden.









