Wer sollte das „Top Gear“-Reboot moderieren?





„Top Gear“ ist ein zu wertvolles Objekt, als dass die BBC es für immer ruhen lassen könnte. Der britische öffentlich-rechtliche Sender bestätigte letzte Woche, dass die berühmteste Automesse der Welt aus ihrer unbestimmten Pause zurückkehren wird. Die Pause begann im Dezember 2022 nach einem Unfall während der Dreharbeiten mit dem schwer verletzten ehemaligen Moderator Freddie Flintoff. Berichten zufolge befindet sich die BBC in Gesprächen mit dem Komiker Jimmy Carr, um die Wiederaufnahme der Show zu moderieren, was Bedenken aufkommen lässt, dass die Produzenten keine Ahnung haben, warum „Top Gear“ zu einem globalen Phänomen wurde.

Wenn nicht Carr, wer sollte die Neuauflage von „Top Gear“ moderieren? So sehr die Fans es lieben würden, wenn Klone von Jeremy Clarkson, Richard Hammond und James May das Ruder übernehmen würden, wir verfügen nicht über die Technologie, um dies zu einer praktikablen Option zu machen. Die Kombination aus Automobilwissen und humorvollem Umgang des ursprünglichen Trios ist jedoch das Rezept, das die BBC nachzubilden versuchen sollte. Ihre späteren Staffeln setzten stark auf Stunts und Abenteuer, um Gelegenheitszuschauer anzulocken, aber der Kern der Serie sorgte dafür, dass Autoliebhaber Jahr für Jahr zurückkamen.

Die BBC sollte einen F1-Renningenieur einstellen

Die aktuelle Fernsehlandschaft ist ein absolutes Chaos, und der Niedergang von „Top Gear“ war in dieser Hinsicht voraus. Ohne das ursprüngliche Trio hoffte die BBC, dass der Bekanntheitsgrad des ehemaligen „Friends“-Stars Matt LeBlanc „Top Gear“ als Global Player der Popkultur halten würde. Dieser Plan ist größtenteils gescheitert, aber die BBC kann nicht anders, als es noch einmal zu versuchen.

Obwohl ich es begrüßen würde, wenn die BBC einfach ein weiteres Trio von Autojournalisten einstellen würde, wird das nicht passieren. Der Sender wird sich derzeit wahrscheinlich an den einen Teil der Automobilwelt in der Mainstream-Kultur klammern: die Formel 1. Allerdings gibt es keinen ehemaligen F1-Fahrer, der ein guter „Top Gear“-Moderator wäre. Jeder von ihnen, der bereit ist, seinen Lebensunterhalt im Fernsehen zu verdienen, wurde durch die Medien zu Tode trainiert und hat Angst davor, Brücken zu irgendeinem Autohersteller zu schlagen.

Die BBC sollte einfach einen ehemaligen Renningenieur einstellen. „Top Gear“ braucht jemanden, der Erfahrung hat und sich mit Autos und der Automobilindustrie auskennt, sich aber nicht um Markengeschäfte kümmern muss. Es mag lächerlich klingen, aber Ingenieure wie Peter „Bono“ Bonnington und Gianpiero „GP“ Lambiase haben durch die Erfolge ihrer Teams eine gewisse Berühmtheit erlangt. Sie sind keineswegs Stars, aber ein ausgesprochener Renningenieur könnte die richtige Person sein, um die Show in eine neue Ära zu führen.

Denken Sie daran, Ihre Empfehlung für einen neuen „Top Gear“-Host in den Kommentaren unten zu hinterlassen.