Honda baut für die USA einen Racier Civic Type R





Toyota hat den neuen GRMN Corolla ohne Rücksitz, Hyundai seinen großflügeligen Elantra N TCR und bald bringt Honda eine noch verrücktere Version seines Civic Type R mit auf die Party. Am Freitag bestätigte Honda, dass sich eine Honda Racing Corporation-Version seines Hochleistungs-Fließheckmodells „für den US-Markt in der Entwicklung befindet“. Übersetzung: Honda arbeitet an einem noch sportlicheren Civic Type R, der in Amerika verkauft werden soll. Das Unternehmen präsentierte das HRC-Konzept erstmals im Januar auf dem Tokyo Auto Salon, doch letzte Woche landete es zum ersten Mal in Nordamerika auf der SEMA Show in Las Vegas.

Über den HRC Civic ist nicht viel bekannt, aber wenn man das rot-lila getarnte Concept Car betrachtet, kann man damit rechnen, dass er aggressivere Aero-Teile und Kühlung erhält. Wenn wir raten müssten, wie so etwas tendenziell läuft, würden wir unser Geld auf andere, leichtere Räder, griffigere Reifen, optimierte Aufhängungsteile, etwas Fahrwerksversteifung und vielleicht eine bescheidene Leistungssteigerung setzen. Wobei es uns auch nicht wundern würde, wenn er nicht über mehr Leistung verfügt als das 315 PS starke Standardmodell.

Dabei kommt das Fachwissen der Rennfahrer zum Einsatz

Laut Honda wird der CTR HRC im Namen der „ultimativ reinen Sportleistung“ unter Verwendung von HRC-Technologie und Rennfahrer-Know-how hergestellt. Ein extremeres Fahrerlebnis ist also selbstverständlich, aber diese spezifischen Worte bedeuten für uns auch „weniger Kompromisse als Alltagsfahrer“. Angesichts der Prämisse nicht unerwartet oder völlig schlecht, aber wahrscheinlich nicht der Typ R, den man sich zulegen kann, wenn man ihn beispielsweise das ganze Jahr über täglich nutzen möchte.

Auf jeden Fall ist der HRC Concept CTR in diesem Jahr nicht das einzige Auto auf Hondas SEMA-Stand, denn zu ihm gesellen sich ein Passport Baja Trophy Truck, ein Passport TrailSport Baja Chase Begleitfahrzeug, ein von Hasport modifizierter Prelude und eine Handvoll Rennwagen des Autoherstellers, darunter der diesjährige Formel-1-Wagen Aston Martin AMR26, der mit einem Honda RA626H-Antrieb ausgestattet ist. Hoffentlich wird der aufgemotzte Civic Type R, der irgendwann in die US-Ausstellungsräume kommt, viel konkurrenzfähiger sein als dieser Aston.